Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 2 – Schnorcheln an der Anse Royale

Beim Schnorcheln an der Anse Royale – übrigens der erste dieser kitschig-schönen Strände auf den Seychellen, den ich kennenlernen durfte – habe ich meinen neuen Shorty eingeweiht. Er erwies sich als sehr hilfreich zur Vermeidung eines Sonnenbrandes 🙂

Neben den ersten Riffkalmaren und einem Adlerrochen, die ich in meinem Leben live erlebt habe, machte ich eine sehr interessante Entdeckung beim Beobachten zweier Grundeln, die auffällig neben einer kleinen Höhle im Sand saßen… sie haben einen tollen Mitbewohner – einen Knallkrebs!

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 1

Sue’s Seychellen-Schnack – unter diesem Motto berichte ich euch pro Tag über ein persönliches Highlight meines ersten Seychellen-Urlaubs. Viel Spaß beim Lesen!

Tag 1 – Ankunft im Paradies

Die ersten Impressionen, die ich bei der Ankunft auf Mahé bereits am Flughafen erhielt, überwältigten mich sofort. Hier stand ich nun das erste Mal in meinem Leben in den Tropen. Vor mir der beeindruckende Nebelwald mit der unglaublichen Geräuschkulisse und hinter mir das Meer in diesen wunderschönen Blautönen. Über die Wälder flogen weiße Feenseeschwalben. Meine Ankunft im Paradies!

Sue

Lagoa das Furnas

ein Ausflug zu den vulkanischen Ursprüngen und dem Kratersee von Furnas

São Miguel, die größte Insel der Azoren bietet eine Reihe von Sehenswürdigkeiten und großartige Landschaften. Mit seiner Gesamtlänge von über 60 km und Breite von über 16 km bietet sie unglaublich viele Unternehmungsmöglichkeiten. Für meinen ersten Ausflug auf São Miguel habe ich mir eine kleine Rundfahrt über die Insel, vorbei an grünen Wiesen und einer Teeplantage zum Kratersee Lagoa das Furnas vorgenommen. Ein gut gewählter Einstieg in meine Reise, verdeutlicht er doch den vulkanischen Ursprung der Azoreninseln.

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Ponta Delgada ein erster Eindruck

die inoffizielle Hauptstadt der Azoren.

Heute bin ich den ganzen Tag durch Ponta Delgada gelaufen und war ganz schön beeindruckt von der Größe dieser kleinen Stadt auf São Miguel.

Ponta Delgado ist Verwaltungshauptstadt des Archipels der Azoren. Somit gibt es hier alles, was man zur Administration von neun Inseln im Atlantik benötigt: Behörden, Justiz, Banken, vielerlei Geschäfte, Boutiquen, Kino, eine Universität, diverse Kirchen und natürlich einen großen Hafen. Alles liegt dicht beieinander und lässt sich prima zu Fuß erkunden. „Ponta Delgada ein erster Eindruck“ weiterlesen

Azoren – mitten im Atlantik

mein Sprung auf ein paar Inseln im Ozean!

Schon immer wollte ich auf die Azoren. Mitten im Atlantischen Ozean liegen sie auf der traditionellen Segelroute zwischen Amerika und Europa. Ich habe in den letzten Jahren viele längere Segelreisen unternommen, aber die Azoren lagen irgendwie nie auf der Strecke. Für Seefahrer eine Ewigkeit von der alten Heimat entfernt, bin ich nun einfach in zehn Stunden über Portugal zu der Inselgruppe geflogen und habe den Ozean unter mir betrachtet und mich gefragt, ob wohl der eine oder andere Segler gerade mit schweren Sturmböen zu kämpfen hat. Ist es nicht ein Wunder, wie wir heutzutage reisen und dabei die Welt sozusagen im Vorbeiflug erkunden können. „Azoren – mitten im Atlantik“ weiterlesen

Ein Wochenende im Januar auf Helgoland

Zur Vorbereitung meines Seychellen-Abenteuers machte ich mich auf zu einem kleinen Inselabenteuer auf die schöne kleine Insel Helgoland – dem La Digue von Deutschland.

Auch hier war es mein erster Besuch dieses Eilandes. Der Zeitpunkt des Ausflugs lag zwei Wochen vor meinem Start auf die Seychellen. Nun mag sich der ein oder andere fragen, was man mitten im Januar auf Helgoland will, aber das werde ich jetzt berichten…

In dem Zeitraum von Ende November bis Ende Januar gibt es auf Helgoland ein ganz besonderes tierisches Highlight: Die Kegelrobben. Denn die Babys (Heuler) dieser ohnehin schon süßen Robben erblicken in diesem Zeitraum das Licht der Welt. Für mich erst recht ein Grund diese Inselwelt zu erkunden. Und so mach ich mich auf nach Helgoland…

Mit dem Flugzeug geht es vom Flugplatz Heide – Büsum auf die Helgoländer Düne. Dort angekommen geht es vorerst mit der Fähre aufs Hauptland, um dort erstmal das Quartier im Oberland zu beziehen.
Dick eingemummelt und mit der Kamera bewaffnet, geht es dann zurück auf die Düne. Los geht’s auf Entdeckungstour… Auf dem Weg zurück zum Flugplatz, um dort noch einen Snack und ein Heißgetränk zur Stärkung einzunehmen, treffe ich schon auf den ersten kleinen Heuler, der völlig unbeeindruckt mitten auf dem Weg liegt. Nun heißt es sich einen Weg um den Kleinen zu bahnen, der den gebührenden Abstand von 30 m einhält. Geschafft!


 
Dann geht es weiter an den Strand… Und dort sehe ich, wo ich hinschaue, kleine süße Robben – ausgewachsene und frisch geborene – an Land und im Wasser. Und so bleibt es während meiner gesamten Wanderung über die Düne. Sehr spannend auch der kleine Schneesturm, der mich während meiner Entdeckung zu einer kurzen Zuflucht ins Flughafengebäude zwingt.

Am Ende des Tages geht es mit der Fähre zurück aufs Hauptland, wo der Abend dann mit einem gemütlichen Essen im Seehund, einem leckeren Cocktail im Knieper und einem Absacker in der ältesten Disco Deutschlands – Café Krebs – ausklingt.

Am nächsten Tag geht’s dann nach einem kurzen Abstecher zur ‚Langen Anna‘ mit der neuen Fähre – der MS „Helgoland“ – zurück nach Cuxhaven.


 
Und so geht ein wunderschönes Wochenende im Januar zu Ende. Und ich halte fest, Helgoland ist ein schönes Örtchen, vor allem wenn man einfach mal abschalten will… Denn sobald man auf dieser Insel eintrifft, ist man sofort in einer anderen Welt und vergisst den üblichen Alltagstrott.

Helgoland, ich komme wieder und zwar schon bald!

Sue

Helgoland 2015

Jedes Jahr wieder reisen wir nach Helgoland und sammeln neue Ideen, die wir das ganze Jahr über dann umsetzten. Hier hat alles begonnen und hierher kommen wir immer zurück 🙂

Helgoland ist für uns das La Digue des Nordens – ein Rückzugsort, eine Insel der Gelassenheit. Völlig zu Unrecht wurde diese Insel häufig als der Fuselfelsen von Deutschland bezeichnet. Das ist aber wohl eher der Name der alten norddeutschen Mundart aus der Zeit der Butterfahrten, die man nutzte, um das wenige Geld, dass man hatte sinnvoll anzulegen. Da Helgoland außerhalb der 12 Meilen Zone vom Festland liegt, ist der Alkohol immer noch zollfrei zu haben, aber längst ist dies nicht mehr der alleinige 😉  Grund, diese schöne Insel zu besuchen. Eine Biologische Anstalt, das Naturschutzgebiet, die Lange Anna und die zahlreichen Robben auf der kleinen Düne bestimmen heutzutage die Wanderrouten der Besucher. „Helgoland 2015“ weiterlesen