Theresas Seychellentraum – Ankunft im Paradies

Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung – endlich auf die Seychellen!

Seychellen – aus einem Urlaubstraum wurde ein Traumurlaub

5 Jahre lang hatte ich den Traum eines Urlaubs mit weißen Sandstränden, Palmen und kristallklarem Wasser. Eine Belohnung sollte es werden für eine abgeschlossene Weiterbildung.
Nur wohin?  Viele Stunden online in diversen Foren haben schließlich die Entscheidung gebracht – die Seychellen. Nur so einfach ist es dann doch nicht. Man muss schon sehr genau wissen was man will, damit man auf der richtigen Insel landet. Wir wollten keinen ausschließlichen Strandurlaub, sondern auch unterwegs sein und Land und Leute kennen lernen. Schnorcheln, Tauchen, Wandern, natürlich auch mal ein Tag am Strand – das musste alles mit rein. Kofferpacken mittendrin wollten wir nicht, also kein Inselhopping. Damit war die Entscheidung klar- Mahé soll es werden.

Flüge haben wir selbst gebucht- nonstop ab Frankfurt mit Condor. Unterkunft und Mietwagen hat uns meerzeitreisen organisiert. Nach einem kurzen E-Mail-Austausch war schnell die richtige Unterkunft gefunden.
Vor dem Urlaub wurde fleißig Packliste geschrieben, nach Tauchbasen gesucht (auch hier mit Unterstützung und Tipps von meerzeitreisen) und sehr zeitig Ian Pillay für eine deutschsprachige Tagestour gebucht. Hier muss man früh planen, die Touren mit ihm sind begehrt  🙂
Außerdem lohnt es sich in diversen Foren bei Facebook mitzulesen, hier bekommt man viele Ideen welche Orte, Strände, etc. man gesehen haben sollte.
Und schon saßen wir in Frankfurt im Flieger und starteten Richtung Seychellen. Mit Condor waren wir sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug sehr zufrieden. Guter Service, nette Crew und der Nachtflug nonstop ist einfach unschlagbar. Geschlafen haben wir auf dem Hinflug vor Aufregung fast gar nicht und landeten dann früh morgens auf Mahé. Nach der Passkontrolle wartete im Eingangsbereich schon unsere Mietwagenfirma auf uns und übergab uns schnell und unkompliziert unser Auto. Geld haben wir vor Ort am Flughafen gezogen – lieber ein bisschen mehr, die Mietwagen werden mit leerem Tank übergeben und an der Tankstelle gegenüber kann man nur Bar bezahlen.
Etwas gerädert machten wir uns dann auf den Weg Richtung Süden und waren fasziniert von den unglaublichen Stränden auf der einen Seite und dem Urwald auf der anderen.
Wir haben vor der vereinbarten Zeit in unserer Unterkunft – dem Fleur de Sel am Anse Royale – vorbeigeschaut und hatten Glück, wir konnten unser Apartment schon beziehen. Koffer ausgepackt, luftige Klamotten angezogen und los ging es zum Großeinkauf. Vor Victoria (aus Süden kommend) ist ein großer Hypermarket. Hier bekommt man alles was man so braucht. Wenn man ein bisschen Preise vergleicht, kommt man günstiger weg als zu Hause. Der obligatorische Takamaka durfte natürlich beim ersten Einkauf auch nicht fehlen. Zurück im Fleur de Sel hatten wir dann erstmal Zeit und Gelegenheit unsere Unterkunft zu begutachten. Die Lage ist fantastisch, man steht nach 20 Schritten von der Terrasse aus im Wasser. Einen klassischen Sandstrand gibt es nicht, sondern eine Treppe ins Wasser. Für unsere Zwecke – Schwimmen und Schnorcheln – perfekt.
Die Küchenzeile ist ausreichend ausgestattet, es gibt einen Wohn- Essbereich mit Schiebetür zum Schlafzimmer. Im Schlafzimmer gibt es eine Klimaanlage, sowie angrenzend ohne Tür das Bad mit großer Regendusche und WC.
Nach einem Nickerchen haben wir dann die Abkühlung im Meer gesucht und sind mit Schnorchel und Flossen auf Erkundungstour gegangen. Am schönsten zu schwimmen und schnorcheln ist es bei auflaufendem Wasser, weil es dann fast keine Strömung gibt. Durch das vorgelagerte Riff ist das Wasser insgesamt sehr ruhig und ohne hohe Wellen. Unter Wasser zeigte sich eine unglaublich vielfältige Fischwelt in allen erdenklichen Farben inklusive großem Stachelrochen. Die Korallen sind bekannterweise überwiegend tot, an einzelnen Stellen wachsen sie langsam nach.


Am nächsten Tag haben wir den Süden der Insel erkundet. Grandiose Traumstrände, an denen man mit ein bisschen Glück auch mal einen ganzen Vormittag oder Tag ganz alleine ist. An allen Ecken stehen kleine Stände mit lokalem Obst und Gemüse – zuschlagen, hier kann man richtige Schnäppchen machen. Und wer mal eine reif geerntete Papaya gegessen hat möchte nie wieder eine importierte in einem deutschen Supermarkt kaufen…
Die Fischstände an den Straßen am Strand sind etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man so etwas nur steril und gut gekühlt aus dem heimischen Supermarkt kennt. Am besten gleich früh morgens kaufen und ab damit in den Kühlschrank oder, noch besser, gleich kochen.

Theresa

Claudias Seychellenreise – Mahé

Mahé ist die letzte Station von Claudias Seychellenreise. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Mahé

Die Überfahrt war angenehm ruhig. Erwähnte ich schon die Hinfahrt? Da war es sehr wellig. Nun gut, wir hatten ja bereits die Fähre gebucht, also Augen zu und durch und siehe da, wir hatten Glück auf dem Rückweg – welch Freude, es war ruhige See  🙂
Auch hier hat alles wieder super geklappt. Bei der Ankunft wurden wir schon von der Autovermietung empfangen und sind dann zu unserer Unterkunft in den Süden gefahren, in das Fleur de Sel.

Wow, was für eine Unterkunft. Alle Zimmer zum Meer ausgerichtet – riesig groß dazu. Eine kleine Terrasse, ein Garten und nur 20 Schritte bis zum Meer. Und YIPPIE, ein Grill! Wir haben wirklich jeden Abend frischen Fisch gegrillt und da es diese meistens nur am 5 er Ring gab, immer alle Nachbarn eingeladen 🙂 Einer dieses Nachbarn war Packi, ein Einheimischer. Er passt immer auf und sieht vor und nach seiner Arbeit nach dem Rechten im Fleur de Sel. Packi hat unseren Urlaub sehr bereichert.
Er ist auch ein großer Fan vom Fischen und als er unsere Fischbegeisterung mitbekommen hat, hat er uns direkt mit seinem frischen Fang versorgt. Zusammen haben wir den Fisch ausgenommen und zur Erfrischung bei der Arbeit gab es eine frische Kokosnuss… oder auch Mangos. Die dazugehörigen Bäume hat er uns gezeigt und die Früchte mit uns geerntet. Am Abend gab es viele schöne Gespräche bei einem kühlen Bier. Danke Packi, für diese tolle Zeit, und wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.
Auf Mahé sind wir schön mit dem Mietwagen auf Entdeckungsreise gefahren und haben so den Strand Anse Soleil gefunden. Für mich der schönste von allen Inseln. Nicht zu klein und nicht zu groß und selten mehr als 40 Leute gleichzeitig vor Ort (also dann war es schon voll –lach). In der Bucht gibt es ein kleines Café, in dem man lecker essen oder einfach nur die Aussicht genießen kann. Hier, wie an jedem anderen Strand es ist so schön, dass ich nicht dazu gekommen bin, mein Urlaubsbuch zu lesen. Ich konnte nur aufs Wasser schauen und genießen. Das Wasser der Anse Soleil ist es etwas tiefer, so dass man hier auch gut schwimmen kann.
Für schöne Sonnenuntergänge sollte man mal an den Anse Takamaka fahren, dort den Abend am Strand verbringen und darauf warten, wie die Sonne im Meer versinkt.
Auf Mahé haben wir uns noch die Teefabrik angesehen und waren sehr erstaunt über die rubuste Technik… es funktioniert alles, auch wenn nix mehr modern ist. Und der Tee: mmhhhhhhh, den genießen wir nun auch zu Hause noch.
Die Takamaka Rum Fabrik haben wir nicht besichtigt. Hier waren wir nur bei der Verkostung 🙂 und haben natürlich zugeschlagen. Lecker Cocos Rum mit Ananassaft ein Gedicht.
Ein Hightlight war unser Marktbesuch in Viktoria, der Hauptstadt von Mahé. Wir waren am Samstag dort, das ist der Hauptmarkttag. Laut Reiseführer sollte man nicht später als 7 Uhr am morgen da sein, um die Einheimischen zu erleben. Gesagt getan Punkt 7 waren wir da und es war ein toller Anblick. Besonders der Fisch… wow so viele verschiedene und in allen Größen. Ansonsten viele Sorten des heimischen Obst und ein paar Gewürze… am schönsten war es, die Leute zu beobachten. Sie sehen alle so gut gelaunt und zufrieden aus. Das war ein schöner morgen und das Aufstehen hat sich gelohnt.
Alles in allem gingen 19 Tage schnell vorbei – wir würden sagen zu schnell… traurig waren wir schon auf der Fahrt zum Flughafen, doch auch voller Freude von all dem Erlebten und auch voller Vorfreude: denn wir kommen definitiv wieder.


Ein großes Dankeschön an Volker Karpen von meerzeitreisen. Ihr habt uns super beraten und genau die Unterkünften für uns gefunden, die wir uns vorgestellt haben… dazu war alles perfekt organisiert, von den Fähren und den Abholungen, bis hin zum Mietwagen. DANKE und bis ganz bald!

Claudia

Sue’s Seychellen-Schnack – Dezember 2016, Christmas Special

Kalter Weihnachtspunsch, Stollen und Weihnachtslieder im Reggae-Style, so wurden wir auf Weihnachten eingestimmt… Es gibt hier zwar keinen Schnee und kalte Temperaturen schon gar nicht, aber dafür unendliche viele, in allen Farben blinkende und leuchtende Lichter! Star Shower Motion wäre wie gemacht für die Seychellen… 😉

An Heiligabend geht’s bei 30 Grad an den Strand, bewaffnet mit einem USB-Tannenbäumchen. Es gibt Weißwein zum Sonnenuntergang 🌅. Danach geht’s zum Weihnachtsdinner.

Die Einheimischen gehen am 24.12. abends nur in die Kirche, gefeiert wird erst am 25.12. Weihnachten ist hier mehr eine große Party, die mit Familie und Freunden gefeiert wird!

Und nun lasse ich die Bilder sprechen…

 

Zwaye Nwel, Bonn E Erez Ane!

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 5 – Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market

Am Eingang des Marktes von Victoria (der Hauptstadt der Seychellen) mit dem sehr lustigen Namen Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market treffe ich auf Stände mit frischem Fisch und Oktopus. Die Händler bei ihren Aktivitäten zu beobachten und die Vielzahl an unterschiedlichen Fischarten zu sehen, ist sehr spannend.

Weiter gehts vorbei an Ständen mit Blumen, frischem Obst und Gemüse, Gewürzen und landestypischen Souvenirs. Etwas abseits entdecke ich eine Schlachterei – nichts für schwache Nerven und Nasen… im ersten Stock streife ich dann durch Shops auf der Suche nach luftigen Kleidern und Strandtüchern, die sich für dieses Klima als optimale Bekleidung erweisen.

Ein wirklich toller Ort, an dem man die Einheimischen bei ihrem täglichen Marktgang beobachten kann!

Sue