Claudias Seychellenreise – Praslin

Die wunderbare Reise mit Claudia geht weiter. Von La Digue geht es jetzt nach Praslin, der zweitgrößten Insel der Seychellen.

Praslin

Die Fährüberfahrt von La Digue nach Praslin war ruhig und nach ca. 15 Minuten beendet. Gut organisiert, stand auch schon jemand mit meinem Namen am Hafen, um uns abzuholen.
Im Le Laurier angekommen, erwartete uns eine schöne Überraschung: Juchu, ein Upgrade vom Doppelzimmer in eine Villa. Nicht nur das, sondern viele kleine Highlights hatten wir hier… einen Mangobaum vor der Terrasse mit so süßen Früchten, wie ich es vorher nicht kannte. Dazu kleine igelähnliche Tierchen, die bei Schummerlicht ′rauskamen und genauso scharf waren wie ich auf die fallenden Mangofrüchte. Ein Lemonbusch vor der Tür für frischen Lemontee… ach herrlich, was dieses Land alles so bietet.
Der Stand Anse Volbert war nur drei Minuten von der Unterkunft entfernt und sehr schön… nicht nur zum Sonnenbaden, sondern auch zum Spazieren, da er sehr lang ist.
Kurz entschlossen haben wir uns hier einen Mietwagen gebucht und so noch drei Tage die Insel mit dem Auto erkundet. Wir haben viele interessante und nette Leute kennengelernt, die das alles mit dem Bus gemacht haben – geht also auch.

Unser erstes Ziel mit dem Mietwagen war der kleinere Nationalpark Fond Ferdninad. Wir haben gehört, dass er etwas schöner ist, als das Vallée de Mai. Ob das so ist, wissen wir nicht, da wir ja den grösseren Park nicht besucht haben. Auf jeden Fall waren wir ganz begeistert von der Tour. Unser Guide, die Julia, hat die Tour so lebendig gestaltet, sie war voller Begeisterung und für jede Frage offen. Am Ende der Tour gab es einen atemberaubenden Blick… sollte man nicht verpassen.
Mit dem Mietwagen ging es zum Anse Lazio, und der war echt der Hammer… beim Schnorcheln haben wir einen schwimmenden Schwarm von 16 Rochen gesehen und dazu auch zwei kleine Mini Riffhaie… das war ein tolles Erlebnis. Nun wollten wir natürlich auch zum Anse Georgette. Diesem Strand sagt man nach, dass er der schönste auf Praslin ist. Mhhh, aber man muss sich anmelden, um ′reinzugelangen, da der Weg dorthin durch ein Hotelgelände führt. Unser „Termin“ wäre Donnerstag gewesen – tja, unser Abreisetag von der Insel. Also sind wir kurzentschlossen einfach mal hingefahren und haben höflich gefragt und schwups durften wir rein… nach ca. 20 min (immer schön am Golfplatz vorbei) waren wir da und JA, ich behaupte, es ist der schönste Strand der Insel. Dieses Blau vom Wasser… also mehr geht nicht… Zum Nachmittag kamen immer mehr Katamarane und Boote und das war etwas schade… also Leute: früh dort sein! Ein toller Strandtag! Und für alle hungrigen: auch hier war für eine herrliche Obstplatte oder frische Kokosnuss gesorgt. Später haben wir gehört, dass die Strände auf den Inseln alle öffentlich sind und so der Zugang auch gewährt werden sollte.
Wir haben noch einen Ausflug gemacht, zur Insel Curieuse. Das wirkliche Highlight sind die Riesenschildkröten. Gleich wenn man mit dem Boot ankommt, sieht man unzählig viele, und ich wollte am liebsten alle mitnehmen. Sie sind einfach so schön und haben sich gereckt und gestreckt, wenn man sie gestreichelt hat… einige haben tatsächlich auch gelacht. Das bleibt unvergessen!
Der kleine Wanderweg durch teilweise Mangroven und über Holzstege war ganz schön. Doch sonst muss ich sagen, eher enttäuschend der Ausflug. Im Gegensatz zu La Digue (wo jeder Einheimische ganz auf Sauberkeit und seine Insel bedacht ist) ist es hier eher dreckig und auch das Lunch war so lala…
Am Ende bzw auf der Rückfahrt wurde noch ein Schnorchelstopp (mit ca 8 andren Booten) gemacht, bei dem es ungefähr 3 verschiedene Fische im Nichts zu sehen gab… hat uns keineswegs umgehauen und so waren wir auch auch nach fünf Minuten aus dem Wasser und warteten auf die Rückfahrt.
Unser Fazit: Schildkröten ein wahres Highlight, doch der Rest nicht.


Schön zu beobachten war das Leben auf den Strassen der Cote d’Or. Ab ca 15:00 Uhr waren die Strassen für 1,5 Stunden voll mit Einheimischen, die sich zum Plaudern getroffen haben… und so schnell, wie Sie da waren – waren Sie auch wieder weg. Die Einheimischen sind hier auch super nett und für jedes Gespräch offen… Schön anzusehen auch, wie der frische Fisch am Abend verkauft wird. Der Verkauf wurde immer mit dem Muschelhorn angekündigt und so wusste jeder Bescheid: aha frischer Fisch!
Die Zeit vergeht so schnell im Paradies und so ging es nun schon weiter nach Mahé – unsere dritte und leider letzte Insel für diese Reise.

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 12 – Schnorcheln an der Anse Severe

Die Anse Severe, der nächste traumhaft schöne Strand auf meiner Reise, ist hervorragend zum Schnorcheln geeignet und erweist sich bereits nach kurzer Zeit zu dem Ort, an dem ich zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Schildkröte schnorchle. Ein wahrhaft schöner Moment, wenn dieses tolle Tier zum Atmen an die Oberfläche kommt und ohne Angst und Scheu einen kurzen Moment mit einem an der Oberfläche verbringt. Auch hier begegnen mir viele bekannte Gesichter, aber auch ein sehr beeindruckender Schwarm Gitter-Doktorfische, der wie eine hungrige Meute über die Steine und Korallen hinwegfegt.

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 2 – Schnorcheln an der Anse Royale

Beim Schnorcheln an der Anse Royale – übrigens der erste dieser kitschig-schönen Strände auf den Seychellen, den ich kennenlernen durfte – habe ich meinen neuen Shorty eingeweiht. Er erwies sich als sehr hilfreich zur Vermeidung eines Sonnenbrandes 🙂

Neben den ersten Riffkalmaren und einem Adlerrochen, die ich in meinem Leben live erlebt habe, machte ich eine sehr interessante Entdeckung beim Beobachten zweier Grundeln, die auffällig neben einer kleinen Höhle im Sand saßen… sie haben einen tollen Mitbewohner – einen Knallkrebs!

Sue