Ein Wochenende im Januar auf Helgoland

Zur Vorbereitung meines Seychellen-Abenteuers machte ich mich auf zu einem kleinen Inselabenteuer auf die schöne kleine Insel Helgoland – dem La Digue von Deutschland.

Auch hier war es mein erster Besuch dieses Eilandes. Der Zeitpunkt des Ausflugs lag zwei Wochen vor meinem Start auf die Seychellen. Nun mag sich der ein oder andere fragen, was man mitten im Januar auf Helgoland will, aber das werde ich jetzt berichten…

In dem Zeitraum von Ende November bis Ende Januar gibt es auf Helgoland ein ganz besonderes tierisches Highlight: Die Kegelrobben. Denn die Babys (Heuler) dieser ohnehin schon süßen Robben erblicken in diesem Zeitraum das Licht der Welt. Für mich erst recht ein Grund diese Inselwelt zu erkunden. Und so mach ich mich auf nach Helgoland…

Mit dem Flugzeug geht es vom Flugplatz Heide – Büsum auf die Helgoländer Düne. Dort angekommen geht es vorerst mit der Fähre aufs Hauptland, um dort erstmal das Quartier im Oberland zu beziehen.
Dick eingemummelt und mit der Kamera bewaffnet, geht es dann zurück auf die Düne. Los geht’s auf Entdeckungstour… Auf dem Weg zurück zum Flugplatz, um dort noch einen Snack und ein Heißgetränk zur Stärkung einzunehmen, treffe ich schon auf den ersten kleinen Heuler, der völlig unbeeindruckt mitten auf dem Weg liegt. Nun heißt es sich einen Weg um den Kleinen zu bahnen, der den gebührenden Abstand von 30 m einhält. Geschafft!


 
Dann geht es weiter an den Strand… Und dort sehe ich, wo ich hinschaue, kleine süße Robben – ausgewachsene und frisch geborene – an Land und im Wasser. Und so bleibt es während meiner gesamten Wanderung über die Düne. Sehr spannend auch der kleine Schneesturm, der mich während meiner Entdeckung zu einer kurzen Zuflucht ins Flughafengebäude zwingt.

Am Ende des Tages geht es mit der Fähre zurück aufs Hauptland, wo der Abend dann mit einem gemütlichen Essen im Seehund, einem leckeren Cocktail im Knieper und einem Absacker in der ältesten Disco Deutschlands – Café Krebs – ausklingt.

Am nächsten Tag geht’s dann nach einem kurzen Abstecher zur ‚Langen Anna‘ mit der neuen Fähre – der MS „Helgoland“ – zurück nach Cuxhaven.


 
Und so geht ein wunderschönes Wochenende im Januar zu Ende. Und ich halte fest, Helgoland ist ein schönes Örtchen, vor allem wenn man einfach mal abschalten will… Denn sobald man auf dieser Insel eintrifft, ist man sofort in einer anderen Welt und vergisst den üblichen Alltagstrott.

Helgoland, ich komme wieder und zwar schon bald!

Sue