Claudias Seychellenreise – Mahé

Mahé ist die letzte Station von Claudias Seychellenreise. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Mahé

Die Überfahrt war angenehm ruhig. Erwähnte ich schon die Hinfahrt? Da war es sehr wellig. Nun gut, wir hatten ja bereits die Fähre gebucht, also Augen zu und durch und siehe da, wir hatten Glück auf dem Rückweg – welch Freude, es war ruhige See  🙂
Auch hier hat alles wieder super geklappt. Bei der Ankunft wurden wir schon von der Autovermietung empfangen und sind dann zu unserer Unterkunft in den Süden gefahren, in das Fleur de Sel.

Wow, was für eine Unterkunft. Alle Zimmer zum Meer ausgerichtet – riesig groß dazu. Eine kleine Terrasse, ein Garten und nur 20 Schritte bis zum Meer. Und YIPPIE, ein Grill! Wir haben wirklich jeden Abend frischen Fisch gegrillt und da es diese meistens nur am 5 er Ring gab, immer alle Nachbarn eingeladen 🙂 Einer dieses Nachbarn war Packi, ein Einheimischer. Er passt immer auf und sieht vor und nach seiner Arbeit nach dem Rechten im Fleur de Sel. Packi hat unseren Urlaub sehr bereichert.
Er ist auch ein großer Fan vom Fischen und als er unsere Fischbegeisterung mitbekommen hat, hat er uns direkt mit seinem frischen Fang versorgt. Zusammen haben wir den Fisch ausgenommen und zur Erfrischung bei der Arbeit gab es eine frische Kokosnuss… oder auch Mangos. Die dazugehörigen Bäume hat er uns gezeigt und die Früchte mit uns geerntet. Am Abend gab es viele schöne Gespräche bei einem kühlen Bier. Danke Packi, für diese tolle Zeit, und wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.
Auf Mahé sind wir schön mit dem Mietwagen auf Entdeckungsreise gefahren und haben so den Strand Anse Soleil gefunden. Für mich der schönste von allen Inseln. Nicht zu klein und nicht zu groß und selten mehr als 40 Leute gleichzeitig vor Ort (also dann war es schon voll –lach). In der Bucht gibt es ein kleines Café, in dem man lecker essen oder einfach nur die Aussicht genießen kann. Hier, wie an jedem anderen Strand es ist so schön, dass ich nicht dazu gekommen bin, mein Urlaubsbuch zu lesen. Ich konnte nur aufs Wasser schauen und genießen. Das Wasser der Anse Soleil ist es etwas tiefer, so dass man hier auch gut schwimmen kann.
Für schöne Sonnenuntergänge sollte man mal an den Anse Takamaka fahren, dort den Abend am Strand verbringen und darauf warten, wie die Sonne im Meer versinkt.
Auf Mahé haben wir uns noch die Teefabrik angesehen und waren sehr erstaunt über die rubuste Technik… es funktioniert alles, auch wenn nix mehr modern ist. Und der Tee: mmhhhhhhh, den genießen wir nun auch zu Hause noch.
Die Takamaka Rum Fabrik haben wir nicht besichtigt. Hier waren wir nur bei der Verkostung 🙂 und haben natürlich zugeschlagen. Lecker Cocos Rum mit Ananassaft ein Gedicht.
Ein Hightlight war unser Marktbesuch in Viktoria, der Hauptstadt von Mahé. Wir waren am Samstag dort, das ist der Hauptmarkttag. Laut Reiseführer sollte man nicht später als 7 Uhr am morgen da sein, um die Einheimischen zu erleben. Gesagt getan Punkt 7 waren wir da und es war ein toller Anblick. Besonders der Fisch… wow so viele verschiedene und in allen Größen. Ansonsten viele Sorten des heimischen Obst und ein paar Gewürze… am schönsten war es, die Leute zu beobachten. Sie sehen alle so gut gelaunt und zufrieden aus. Das war ein schöner morgen und das Aufstehen hat sich gelohnt.
Alles in allem gingen 19 Tage schnell vorbei – wir würden sagen zu schnell… traurig waren wir schon auf der Fahrt zum Flughafen, doch auch voller Freude von all dem Erlebten und auch voller Vorfreude: denn wir kommen definitiv wieder.


Ein großes Dankeschön an Volker Karpen von meerzeitreisen. Ihr habt uns super beraten und genau die Unterkünften für uns gefunden, die wir uns vorgestellt haben… dazu war alles perfekt organisiert, von den Fähren und den Abholungen, bis hin zum Mietwagen. DANKE und bis ganz bald!

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 5 – Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market

Am Eingang des Marktes von Victoria (der Hauptstadt der Seychellen) mit dem sehr lustigen Namen Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market treffe ich auf Stände mit frischem Fisch und Oktopus. Die Händler bei ihren Aktivitäten zu beobachten und die Vielzahl an unterschiedlichen Fischarten zu sehen, ist sehr spannend.

Weiter gehts vorbei an Ständen mit Blumen, frischem Obst und Gemüse, Gewürzen und landestypischen Souvenirs. Etwas abseits entdecke ich eine Schlachterei – nichts für schwache Nerven und Nasen… im ersten Stock streife ich dann durch Shops auf der Suche nach luftigen Kleidern und Strandtüchern, die sich für dieses Klima als optimale Bekleidung erweisen.

Ein wirklich toller Ort, an dem man die Einheimischen bei ihrem täglichen Marktgang beobachten kann!

Sue