Christines Seychellenreise – zurück auf Mahé

Bei Ankunft auf Mahé nach einer Stunde sahen wir die MS Europa2 im Hafen liegen, im Norden der Insel regnete es, im Süden war es schön. Nach Empfang unseres Gepäckes wurden wir vom Autovermieter schon erwartet, alles klappte wieder prima. Diesmal war es ein Automatikwagen der Firma Hyunda 10, ein Grande. Under Weg führte erstmal Richtung Flughafen, hier wollten wir uns ein Möbelgeschäft anschauen und wir haben es auf Anhieb gefunden. Es gibt hier sehr schöne Massivholzmöbel und wir haben ganz schön viel Zeit hier verbracht und ganz viel mit den Inhabern gesprochen und letzten Endes ein Weinregal gekauft.. Nebenan war ein Take Away, der kam uns gerade recht. In diesen kann man wunderbar essen für recht wenig Geld und es schmeckt…….. immer!! Ich hatte gebratene Nudeln mit Salat und Chilisoße, es wurde aber auch Fisch und Hühnchenkeulen angeboten. Unser Weg ging weiter nach Victoria, wir fuhren an der Louise Lodge und Chilli Bar und Grill hoch über die Stadt, wo man einen tollen Ausblick über Victoria und nach Eden Island und die vorgelagerten Inseln hat. Von einem Obststand nahmen wir Mango und Bananen mit und fuhren weiter durch die Berge bis wir am Grand Anse vorbei in Port Glaud ankamen. Weiter ging es bis zum Port Launay Marine National Park, am Ephelia Resort vorbei. Hier hat es leider geregnet.

Auf dem Rückweg wollten wir erst noch zum Wasserfall, dieses ließen wir wetterbedingt dann sein. Zurück ging es dann über die Sancoussi Road. Vorbei an der Teeplantage (auch ein schöner Ausflug) ging es immer hoch und herunter (die Straße sollte man mit ihren Kehren nicht unterschätzen und es gibt halt keine Bordsteine und nur wenig Leitplanken), bisschen abenteuerlich das Ganze, aber das macht sooooooo Spaß und es ist einfach nur herrlich, diese riesigen Palmen und Pflanzen, dieses satte Grün, diese Aussichten, man vergisst das wirklich nie!!!!!!! Schließlich kamen wir am Beau Vallon an, unserer letzten Station. Hier wohnten wir in einer sehr familiären Anlage, dem Sables d’Or. Wir wurden schon erwartet und wir haben das mittlere Apartement gehabt, riesig groß, mit einer tollen Ausstattung, einem wunderschön angelegten Garten und vis a vis dem Strand gegenüber. Die Bucht ist riesengroß und feinsandig, kaum mal ein Steinchen oder Korallenstücke, man kann sehr weit und viel laufen und genießt einen grandiosen Ausblick auf das Meer. In der Ferne sieht man North Island und gegenüber Silouette. Auch in jedem Fall einen Ausflug wert…haben wir leider nicht mehr geschafft…..Am Beau Vallon ist sehr viel mehr los als anderswo. Mir hat es hier nicht so gut gefallen, da z.B. das Berjaja Resort ein Zelt aufgebaut hat und es ähnlich wie im Bierkönig auf Mallorca zugeht, zumal die kleineren sehr schönen Guesthouses drumherum darunter leiden, weil denen lärmbedingt die Gäste wegbleiben und das ist sehr schade. Es ist halt immer so, was die Menschen möchten. Und durch den Pauschaltourismus kommen natürlich hier viele her und sagen dann, ich war auf den Seychellen, obwohl sie von den vielen vielen Schönheiten der Inseln eigentlich fast gar nichts gesehen haben. Hier am Strand kann man Jetski fahren, ebenso mit Fallschirm sich vom Boot ziehen lassen, Paddling machen und und und, es werden Tauchexkursionen angeboten wie auch Bootsausflüge zu den anderen Inseln oder fischen und so weiter. Fußläufig sind viele Restaurants zu erreichen, das La Plage ist ein sehr schönes Restaurant, ein bisschen teurer, aber dadurch, dass es direkt am Strand liegt, sollte man es besucht haben ebenso wie die Baobab Pizzeria, ein Strandrestaurant im Sand… Wir haben auch einmal eine Steinofenpizza geholt und sie mitgenommen und auf der Terasse gegessen bei einem traumhaften Sonnenuntergang……..möglich ist einfach alles.

Und so gingen die Tage schnell dahin und wir mussten unsere Koffer packen, hatten dann aber noch den ganzen Tag (Auto hatten wir bis abends gebucht, das lohnt sich in jedem Fall bei Nachtflügen), schauten uns noch unter anderem Eden Island an und dann ging es zum Flughafen, das Auto abgeben, einchecken und pünktlich starteten wir nach Dubai, von dort nach Frankfurt. Alles hat vorzüglich geklappt und wir waren wieder sehr begeistert und wissen, dass wir garantiert wiederkommen werden. Diese Inseln sind eben etwas Besonderes und sollen das auch bleiben.
Christine

Christines Seychellenreise – Praslin – La Digue

Unterwegs begleiteten uns fliegende Fische, ein ganzer Schwarm. Nachdem wir auf Praslin ankamen, unsere Koffer in Empfang genommen haben (meiner war der letzte!!!), sind wir Richtung Parkplatz marschiert, immer am türkisfarbenen Wasser des Hafenbeckens vorbei. Auf dem Parkplatz wurden wir von der supernetten Mitarbeiterin der Mietwagenfirma Aventure Car Hire begrüßt. Wir bezahlten ebenfalls in bar, das Auto wurde uns erklärt und los ging es. Dieses Mal war es ein Kia. Wir haben gleich einen Einkauf im Supermarkt gemacht und dann ging es recht abenteuerlich zum Anse La Blague in das Summer Self Catering, was uns Volker Karpen empfohlen hatte. Es ging bergauf und bergab durch einen richtigen sagen wir mal Palmenwald, wir fuhren unter einem grünen Dach kann man sagen. Bei Gegenverkehr musste man kurz an einer mini Ausbuchtung anhalten sofern es sie gab, spannend war es jedesmal, wenn uns ein Bus oder etwas größerer Wagen entgegenkam….. An einem Bananenhain vorbeigefahren kamen wir am Anse La Blague an, oberhalb am Hang lag die kleine Appartementanlage (3), in denen der Vermieter ebenfalls mit seiner Familie wohnte. Unser kleines Auto schaffte es erstmal nicht, die steile Auffahrt nach oben zu kommen, halleluja……Bertrand kam uns aber entgegen und fuhr das Auto hoch, wir luden aus und bezogen das mittlere Appartement. Es war riesengroß, mit dunklen Echtholzmöbeln und bestand aus Küche, Schlaf/Wohnraum, riesigem sehr schönen Bad und einer ganz großen Terrasse mit fantastischem Meerblick. Hier konnte man über La Digue den Sonnenaufgang genießen. auf der Terrasse waren wunderschöne Holzmöbel wie gewachsen, Liegestühle und Loungemöbel. Die Fenster waren mit Lamellen bestückt, man konnte hinaus- aber nicht hineinsehen. Bertrand hatte die Lamellen mit Gaze bestückt. Klima und Ventilatoren waren ebenfalls vorhanden. Unterhalb des Appartementhauses liegt das Gästehaus La Blague, hier gibt es auch ein sehr gutes Restaurant, wo man frischen Fisch und leckere Curry’s bekommt. Unterhalb befindet sich ein Supermarkt, in dem man wirklich alles bekommt. Ich selber habe mich eines Besseren belehren lassen, Selbstverpflegung am Morgen ist bequem und wenn man auch weiß, das Frühstück auf den Seychellen eigentlich nichts besonderes ist, ist alles okay.

Am Strand war man meistens allein bzw. mit ganz wenig Menschen. Man konnte wunderbar schnorcheln, es gab auch viele Seegurken. Die Betonstraße mündete in einen Feldweg, ein paar Einheimische haben hier ihr Domizil, gebaut wird auch, aber nicht soviel wie auf der Hauptinsel Mahé. Jedenfalls ist das hier ein sehr schönes Fleckchen Erde. Wir haben viele Ausflüge gemacht, unter anderem an die Cote d’Or, zum Anse Royal, den Grand Anse an der Westküste (hat mir persönlich nicht so gut gefallen die Seite) und das Vallée de Mai. Wir sind auch hier mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen und man kann gut mit Einheimischen über Schnorcheltouren verhandeln und ebenso gut kann man von ihnen frischen Fisch kaufen oder Octopus. Weiter bin ich allein mit Cat Rose nach La Digue gefahren um Freunde zu besuchen. Hier habe ich mir im Hafen ein Fahrrad für rund 6 € genommen und bin losgeradelt. Nachdem ich die Freunde besucht hatte, fuhr ich weiter zum Grand Anse,unterwegs findet man viele kleine Saftbars und am Grand Anse selber war sehr viel los, das ist aber nicht immer so. Auch hier ist ein neues Restaurant/Bar gebaut worden, beim ersten Besuch 2014 war hier nur eine kleine Hütte mit Palmenwedeln gedeckt. Auch auf dieser Insel wird ganz schön gebaut, jedenfalls merkte man die Veränderungen gegenüber 2014. Ursprünglich ist es aber und man kann sich wunderbar erholen und wer mit dem Fahrrad durch den Regenwald geradelt ist, vergisst das nie. Ich habe mir auch die Union Estate angeschaut, das Plantagenhaus wurde renoviert (sehr schön), ein kleines Café am Strand wurde gebaut und alles in allem auch viele Neuerungen, mir hat es sehr gut gefallen und ich bin dann weiter über die Plantage zum Anse Source d’Argent. Hier war natürlich viel los, bedingt auch durch die Tagestouristen. Am besten kommt man hier früh morgens her oder am Spätnachmittag. Sehenswert ist dieser wunderschöne Strand allemal. Zurück auf meinem gelben Fahrrad habe ich dann noch meinen Weg durch La Passe an der Kirche und der Schule vorbei Richtung Friedhof gemacht. In der Nähe vom Hafen sind kleine Souvenirshops zu finden, recht hübsch aus Holz gebaut. Meinen anderen Bekannten, ein Amerikaner, habe ich leider nicht angetroffen, seine Gästehäuser sind nunmehr in einem sehr schönen Garten zu finden, es ist innerhalb der vier Jahre richtig schön eingewachsen das Grundstück. Es liegt direkt gegenüber vom Anse Severe, auch hier findet man nun ein paar Bars und die Riesenschildkröten kommen einem entgegen. Ich bin weiter gefahren und hier wird ebenso ganz schön viel gebaut. Das war mir alles neu. Mein Weg führte mich weiter zum Anse Patatas zum Patatran Village. In einem dieser Ferienhäuser haben wir vor vier Jahren gewohnt. Auch hier ist viel getan worden. Das Hotel hat einen neuen Anstrich bekommen, allgemein wurde viel renoviert und dies hier ist auch ein sehr schönes Fleckchen Erde. Fährt man auf der Straße weiter kommt man am Anse Bananas vorbei und irgendwann ist die Straße zu Ende. Bei Ebbe kann man hier dann die Insel zu Fuß umrunden, besser aber nicht allein sondern mit einem Guide. Wie auch von Meerzeitreisen angeboten. Nun war die Zeit fast um und ich musste zurück zum Hafen, wo ich mit der letzten Fähre wieder zurück nach Praslin fuhr. Es war ein ganz toller Tag auf La Digue und ich weiß, dass ich hier auf jeden Fall nochmal herkommen werde! Man wird umhüllt von warmer Luft, diese Farben, sei es das Grün der riesigen Palmen und Bäume, die Lianen, überhaupt die ganze Vegetation, Geckos, Fische, Flughunde, Vögel und so weiter, einfach berauschend. Die Fährüberfahrt verlief ganz ruhig, es dauert ja auch nur 20 Minuten und man ist zurück auf Praslin. Hier war nun nur noch der Donnerstagabend und der Freitag, dann ging es wieder nach Mahé. Wir haben nochmal im Guesthouse La Blague zu Abend gegessen, die Geckos klebten an der Wand und es gab nochmal ein vorzügliches Curry. Freitag sind wir nochmal zum Anse Laszio gefahren und es waren kaum Menschen da. Wir haben nochmal geschnorchelt, wie im Aquarium, toll. Auch der Sonnenuntergang war sehr schön, das Meer hat geglitzert und das Farbenspiel war enorm, so ein türkisfarbenes Wasser, traumhaft. So brach der letzte Tag an und ich mag Abschiede überhaupt nicht gerne, Bertrand bat darum, alle Freunde zu grüßen, sie sollen sich die Seychellen anschauen kommen und er hofft, dass wir uns mal wieder sehen…… von mir aus sehr gerne…….

So ging es über die abenteuerliche Straße zurück zum Hafen, hier erwartete uns schon jemand von der Autoverleihung und wir fuhren durch die Absperrung direkt bis zur Fähre. Hier kamen gerade die Tagesausflügler von Mahé an und es herrschte ein buntes Treiben. Die Koffer wurden verladen und es ging zurück nach Mahé mit Cat Cocos bei schönstem Wetter.
Christine

Christines Seychellenreise Februar 2018

Ich heiße Christine, bin 54 Jahre alt und habe nun zum zweiten Mal die Seychellen besucht, weil ich mich vor 4 Jahren in diese unglaublich wunderschönen Inseln verliebt habe. Auch diese Mal war ich wieder sehr beeindruckt und habe mich nach der Ankunft gleich wie Zuhause gefühlt. Diese Mal stand Mahé auf dem Programm, wir haben uns erstmal den Süden angeschaut (gewohnt haben wir im Crown Beach am Anse Royal), danach fuhren wir nach Praslin (meine Lieblingsinsel), hier haben wir im Summer Self Catering Appartement am Anse La Blague gewohnt (supertoll) und anschließend sind wir wieder nach Mahé gefahren und haben uns nochmal den Norden angeschaut (gewohnt haben wir am Beau Vallon in den Sables D’Or Appartements).

Wir haben uns sehr kurzfristig entschlossen auf die Seychellen zu fliegen und dank Meerzeitreisen hat alles vorzüglich geklappt!! Wir haben schnell einen recht günstigen Flug mit Emirates Airlines gebucht, Abflug war von Frankfurt über Dubai nach Victoria und zurück. Alles andere wurde superschnell von Meerzeitreisen vorgeschlagen und dann auch gebucht. Nach Ankunft auf Mahé , die Einreise ging sehr zügig, die Koffer waren auch schnell vor Ort und der Mietwagen wartete schon auf uns, (OKAP Cars), wir haben vor Ort bezahlt in Euro und nachdem wir den Hyundai i10 in Empfang genommen hatten, ging es in Richtung Süden zum Anse Royal. Das Crown Beach haben wir gleich gefunden, es liegt direkt am Strand. Wir mussten auch nicht lange warten, bekamen nach dem Einchecken  ein Begrüßungsgetränk (frisch gepressten Mangosaft) und konnten alsbald unser Zimmer mit Meerblick beziehen. Es war ein großes Zimmer mit riesigem Schrank, großem Boxspringbett, kleiner Teeküche, riesigem Balkon sowie einem wunderschönen Badezimmer. Hier fiel mir sofort auf, dass die Drücker der Toilettenspülung in Form der Coco de Mer waren……..Alles in allem ein sehr gepflegtes Hotel, ausgestattet mit Massivholzmöbeln, sehr ansprechend. Wir hatten Frühstück gebucht und man konnte von 7.30 bis 10.30 oder 11 Uhr frühstücken. Serviert wurde vorweg immer ein leckerer Obstteller, dann alles aus der Speisekarte, was man wollte. Die kleine Ameisenstraße an der Decke hat nicht wirklich gestört 🙂 🙂 Man konnte abends auch sehr gut im Restaurant essen und hätte für die Zeit auch komplett HP nachbuchen können, was wir nicht getan haben, weil wir auch am Anse Royal die Appartements Dauphine am Strand aufgesucht haben, wo man auch in dem kleinen Restaurant sehr gut essen konnte. Das haben wir dann auch zweimal getan. Das Crown Beach Hotel hat eine sehr schöne Terasse, ebenso einen Pool, den wir aber nicht genutzt haben, zumal das Meer direkt vor der Tür war. Ich selber bin auch viel gelaufen und habe mir sehr viel angeschaut, es waren viele Krabben am Strand unterwegs, ebenso die Flughunde (Fruitbats) und viele Fischreiher. Im Wasser hatte man beim Schnorcheln das Gefühl, ein Aquarium zu besuchen………


Mit dem Auto sind wir zum Anse Royal gefahren, haben hier zwei wunderschöne Tage am Strand verbracht, viel mit Einheimischen geredet, die auch gerne ein paar Kokosnüsse öffneten, am nächsten Tag sind wir zum Anse Intendance gefahren (mein  Strand auf Mahé) wo wir fast allein waren, anschließend haben wir das Atelier von Michael Adams, das Chez Batista am Takamaka Strand besucht und uns im Strandlokal mit Meerblick einen Fisch gegönnt. Den Takamaka Rum nicht zu vergessen. Diese Destille sollte man auch besuchen. Dann ging es noch weiter zum Anse La Mouche und zurück durch die Berge zum Anse Royal am Gewürzgarten vorbei und zurück zum Hotel. In Victoria waren wir auch, weil wir alte Geldscheine in der Nationalbank gegen neue tauschen mussten, was ebenfalls ein Erlebnis war. In einer Bank kann auch ganz gemütlich ohne jegliche Hektik gearbeitet werden…..Schnell gingen die Tage vorbei und wir mussten zum Fährhafen fahren um auf die Fähre Cat Cocos zu gelangen , die uns in 60 Minuten nach Praslin bringen sollte. Am Hafen angekommen gaben wir den Mietwagen ab und holten die Fährtickets und schon bald ging es los nach Praslin (meine Lieblingsinsel).

Christine

Theresas Seychellentraum – Ausflüge auf Mahé

Mit Ian geht es auf Inseltour und dann werden die Seychellen unter Wasser erkundet.

Mahé – über Land und unter Wasser

Am nächsten Tag stand eine Tagestour mit Ian Pillay auf dem Programm. Man wird an der Unterkunft abgeholt und bekommt an einem Tag unglaublich viele Informationen über die Seychellen, die Seychellois, sowie Fauna und Flora. Außerdem gibt es viele Tipps für gute Takeaways, Dinge, die man sich noch anschauen sollte und gaaanz viele fantastische Fotospots.
Da wir zur Regenzeit auf Mahé waren, regnet es natürlich auch immer mal wieder. Mal länger, mal kürzer. Aber man hat schließlich Urlaub und verbringt die Zeit dann entweder im oder unter Wasser, oder mit einem guten Buch auf der Terrasse.
Nur schnorcheln hat uns nicht gereicht, wir wollten tiefer unter Wasser. Auf ging es also zur Tauchbasis des Dive Resorts am Anse La Mouche. Auf eine E-Mail im Vorfeld hatten wir leider keine Antwort bekommen, sind dann aber einfach mal dort vorbei gefahren. Wir wurden vor Ort sehr freundlich begrüßt und konnten schnell alle Modalitäten klären.

Am übernächsten Tag standen wir morgens um halb neun an der Außenstelle an der Baie Lazare in direkter Nachbarschaft zum Kempinski bereit. Auch hier wurden wir wieder sehr freundlich von der Crew begrüßt. Formalitäten erledigt und schon wurden wir mit unserem Equipment ausgestattet. Das Tauchboot liegt direkt vor der Tauchbasis im Wasser und es sind nur ein paar Schritte dorthin. Als Frau hat man es besonders gut- die Flasche samt Jacket bekommt man zum Boot getragen :-).
Auf dem Boot gab es dann eine kurze Sicherheitseinweisung und nochmal eine Vorstellung der anwesenden Crew. Beim Tauchspot angekommen, gibt es ein kurzes Briefing zum Tauchspot und schon ist man im Wasser. Der Tauchgang und auch die folgenden liefen völlig entspannt ab. Die Guides haben immer ein Auge auf ihre Truppe und man fühlt sich jederzeit sicher und in guten Händen. Auf 20m zeigen sich unglaubliche Mengen an Fischen, Oktopussen, Hummern, Rochen und bei unserem letzten Tauchgang auch viele Haie. Ein bisschen spooky ist es schon mit Haien zu tauchen, aber auch hier war unser Guide (Nicolas) völlig gelassen und hat sehr viel Ruhe vermittelt, so dass man sich sehr schnell entspannen und den Anblick in vollen Zügen genießen konnte.
Auch über Wasser gibt es auf Mahé unglaublich viel zu entdecken.
Wir haben sowohl den Gewürzgarten im Süden, als auch den botanischen Garten in Victoria besucht. Der in Victoria hat uns persönlich besser gefallen, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Man sollte auf jeden Fall in beiden Gärten bis ganz nach Hinten durchgehen, dann steht man plötzlich mitten im Urwald und das ist wirklich ein Erlebnis. Jedoch sind beide Gärten nichts für Fußkranke, wenn man alle Ecken sehen möchte. Auch sehenswert ist der Port Glaud Wasserfall- kleiner Tipp, hier ist sonntags der Eintritt frei.
Die Abende haben wir meist zu Hause auf unserer Terrasse verbracht. Das Autofahren ist auf Mahé schon im Hellen abenteuerlich, so dass wir das Auto im Dunkeln lieber stehen lassen wollten. Wunderschön ist es, in der Dämmerung auf den Stufen am Meer zu sitzen und den Flughunden zuzuschauen. Es gibt übrigens auf der Insel einen sehr zutraulichen Flughund, den man mit Trauben füttern darf- auch das lässt Ian bei seiner Tour nicht aus 🙂
Ansonsten sollte man mit Karte (klassisch aus Papier oder z.B. Mit Maps.me auch die abgelegenen Strände erkunden. Police Bay ist da noch sehr leicht zugänglich, beim Anse Capucins läuft man eine ganze Weile durch tiefsten Wald und fragt sich mehr als einmal, ob der Weg noch stimmt. Aber mit GPS und dem Meer an seiner Seite findet man den Weg. Vorbei kommt man an einer kleinen Ruine und auch sehr einsamen Stränden, die eine kurze Pause wert sind. Steht man dann am Anse Capucins (genug Getränke für unterwegs mitnehmen!) bietet sich ein fantastischer Anblick. Jedoch waren wir hier nicht so alleine wie an der Police Bay 😉 In Ermangelung eines Schattenplatzes haben wir den Rückweg angetreten und uns auf halber Strecke an einer kleinen, einsamen Bucht niedergelassen und einen schönen Tag verbracht.
Man sollte an vielen Sträden auf Grund von Korallenschutt und Seeigeln nur mit Badeschuhen ins Wasser gehen (außer vielleicht am Beau Vallon). Auch sollte man immer die Wellen und die Tide im Blick haben. Grade Police Bay hat auch im Januar/ Februar ordentliche Wellen und eine starke Strömung. Als ungeübter Schwimmer ohne Flossen kann man hier sicherlich schnell Probleme bekommen.


Im Vorfeld wurde ich oft gefragt, warum wir partout kein Inselhopping machen wollen. Auch wenn man in den Foren liest, dann bekommt man schnell den Eindruck, dass Mahé nicht so viel zu bieten hätte wie Praslin oder La Digue. Ich kann dem jetzt aus ganzem Herzen widersprechen. Mahé ist so unglaublich vielfältig. Der Norden ist anders als der Süden. Es gibt Passstraßen mit unglaublichen Aussichten, es gibt viele verschiedene Traumstrände (alle auf ihre Art besonders) und es gibt so viel anderes zu sehen und zu entdecken. Auch die Entscheidung für ein self-catering Apartment war für und genau richtig. Das Fleur de Sel hat eine super Lage, ein herzliches Team rundrum und einen Hausmeister, der einem auch mal eine Kokosnuss zum trinken vorbereitet auf die Terrasse legt.
Mahé sollte man, meiner Meinung nach, erkunden und nicht nur einen Strandurlaub in irgendeinem Resort verbringen. So lernt man Land und Leute kennen und verbringt einen unvergesslichen Urlaub 🙂

Theresa

Theresas Seychellentraum – Ankunft im Paradies

Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung – endlich auf die Seychellen!

Seychellen – aus einem Urlaubstraum wurde ein Traumurlaub

5 Jahre lang hatte ich den Traum eines Urlaubs mit weißen Sandstränden, Palmen und kristallklarem Wasser. Eine Belohnung sollte es werden für eine abgeschlossene Weiterbildung.
Nur wohin?  Viele Stunden online in diversen Foren haben schließlich die Entscheidung gebracht – die Seychellen. Nur so einfach ist es dann doch nicht. Man muss schon sehr genau wissen was man will, damit man auf der richtigen Insel landet. Wir wollten keinen ausschließlichen Strandurlaub, sondern auch unterwegs sein und Land und Leute kennen lernen. Schnorcheln, Tauchen, Wandern, natürlich auch mal ein Tag am Strand – das musste alles mit rein. Kofferpacken mittendrin wollten wir nicht, also kein Inselhopping. Damit war die Entscheidung klar- Mahé soll es werden.

Flüge haben wir selbst gebucht- nonstop ab Frankfurt mit Condor. Unterkunft und Mietwagen hat uns meerzeitreisen organisiert. Nach einem kurzen E-Mail-Austausch war schnell die richtige Unterkunft gefunden.
Vor dem Urlaub wurde fleißig Packliste geschrieben, nach Tauchbasen gesucht (auch hier mit Unterstützung und Tipps von meerzeitreisen) und sehr zeitig Ian Pillay für eine deutschsprachige Tagestour gebucht. Hier muss man früh planen, die Touren mit ihm sind begehrt  🙂
Außerdem lohnt es sich in diversen Foren bei Facebook mitzulesen, hier bekommt man viele Ideen welche Orte, Strände, etc. man gesehen haben sollte.
Und schon saßen wir in Frankfurt im Flieger und starteten Richtung Seychellen. Mit Condor waren wir sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug sehr zufrieden. Guter Service, nette Crew und der Nachtflug nonstop ist einfach unschlagbar. Geschlafen haben wir auf dem Hinflug vor Aufregung fast gar nicht und landeten dann früh morgens auf Mahé. Nach der Passkontrolle wartete im Eingangsbereich schon unsere Mietwagenfirma auf uns und übergab uns schnell und unkompliziert unser Auto. Geld haben wir vor Ort am Flughafen gezogen – lieber ein bisschen mehr, die Mietwagen werden mit leerem Tank übergeben und an der Tankstelle gegenüber kann man nur Bar bezahlen.
Etwas gerädert machten wir uns dann auf den Weg Richtung Süden und waren fasziniert von den unglaublichen Stränden auf der einen Seite und dem Urwald auf der anderen.
Wir haben vor der vereinbarten Zeit in unserer Unterkunft – dem Fleur de Sel am Anse Royale – vorbeigeschaut und hatten Glück, wir konnten unser Apartment schon beziehen. Koffer ausgepackt, luftige Klamotten angezogen und los ging es zum Großeinkauf. Vor Victoria (aus Süden kommend) ist ein großer Hypermarket. Hier bekommt man alles was man so braucht. Wenn man ein bisschen Preise vergleicht, kommt man günstiger weg als zu Hause. Der obligatorische Takamaka durfte natürlich beim ersten Einkauf auch nicht fehlen. Zurück im Fleur de Sel hatten wir dann erstmal Zeit und Gelegenheit unsere Unterkunft zu begutachten. Die Lage ist fantastisch, man steht nach 20 Schritten von der Terrasse aus im Wasser. Einen klassischen Sandstrand gibt es nicht, sondern eine Treppe ins Wasser. Für unsere Zwecke – Schwimmen und Schnorcheln – perfekt.
Die Küchenzeile ist ausreichend ausgestattet, es gibt einen Wohn- Essbereich mit Schiebetür zum Schlafzimmer. Im Schlafzimmer gibt es eine Klimaanlage, sowie angrenzend ohne Tür das Bad mit großer Regendusche und WC.
Nach einem Nickerchen haben wir dann die Abkühlung im Meer gesucht und sind mit Schnorchel und Flossen auf Erkundungstour gegangen. Am schönsten zu schwimmen und schnorcheln ist es bei auflaufendem Wasser, weil es dann fast keine Strömung gibt. Durch das vorgelagerte Riff ist das Wasser insgesamt sehr ruhig und ohne hohe Wellen. Unter Wasser zeigte sich eine unglaublich vielfältige Fischwelt in allen erdenklichen Farben inklusive großem Stachelrochen. Die Korallen sind bekannterweise überwiegend tot, an einzelnen Stellen wachsen sie langsam nach.


Am nächsten Tag haben wir den Süden der Insel erkundet. Grandiose Traumstrände, an denen man mit ein bisschen Glück auch mal einen ganzen Vormittag oder Tag ganz alleine ist. An allen Ecken stehen kleine Stände mit lokalem Obst und Gemüse – zuschlagen, hier kann man richtige Schnäppchen machen. Und wer mal eine reif geerntete Papaya gegessen hat möchte nie wieder eine importierte in einem deutschen Supermarkt kaufen…
Die Fischstände an den Straßen am Strand sind etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man so etwas nur steril und gut gekühlt aus dem heimischen Supermarkt kennt. Am besten gleich früh morgens kaufen und ab damit in den Kühlschrank oder, noch besser, gleich kochen.

Theresa

Claudias Seychellenreise – Mahé

Mahé ist die letzte Station von Claudias Seychellenreise. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Mahé

Die Überfahrt war angenehm ruhig. Erwähnte ich schon die Hinfahrt? Da war es sehr wellig. Nun gut, wir hatten ja bereits die Fähre gebucht, also Augen zu und durch und siehe da, wir hatten Glück auf dem Rückweg – welch Freude, es war ruhige See  🙂
Auch hier hat alles wieder super geklappt. Bei der Ankunft wurden wir schon von der Autovermietung empfangen und sind dann zu unserer Unterkunft in den Süden gefahren, in das Fleur de Sel.

Wow, was für eine Unterkunft. Alle Zimmer zum Meer ausgerichtet – riesig groß dazu. Eine kleine Terrasse, ein Garten und nur 20 Schritte bis zum Meer. Und YIPPIE, ein Grill! Wir haben wirklich jeden Abend frischen Fisch gegrillt und da es diese meistens nur am 5 er Ring gab, immer alle Nachbarn eingeladen 🙂 Einer dieses Nachbarn war Packi, ein Einheimischer. Er passt immer auf und sieht vor und nach seiner Arbeit nach dem Rechten im Fleur de Sel. Packi hat unseren Urlaub sehr bereichert.
Er ist auch ein großer Fan vom Fischen und als er unsere Fischbegeisterung mitbekommen hat, hat er uns direkt mit seinem frischen Fang versorgt. Zusammen haben wir den Fisch ausgenommen und zur Erfrischung bei der Arbeit gab es eine frische Kokosnuss… oder auch Mangos. Die dazugehörigen Bäume hat er uns gezeigt und die Früchte mit uns geerntet. Am Abend gab es viele schöne Gespräche bei einem kühlen Bier. Danke Packi, für diese tolle Zeit, und wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.
Auf Mahé sind wir schön mit dem Mietwagen auf Entdeckungsreise gefahren und haben so den Strand Anse Soleil gefunden. Für mich der schönste von allen Inseln. Nicht zu klein und nicht zu groß und selten mehr als 40 Leute gleichzeitig vor Ort (also dann war es schon voll –lach). In der Bucht gibt es ein kleines Café, in dem man lecker essen oder einfach nur die Aussicht genießen kann. Hier, wie an jedem anderen Strand es ist so schön, dass ich nicht dazu gekommen bin, mein Urlaubsbuch zu lesen. Ich konnte nur aufs Wasser schauen und genießen. Das Wasser der Anse Soleil ist es etwas tiefer, so dass man hier auch gut schwimmen kann.
Für schöne Sonnenuntergänge sollte man mal an den Anse Takamaka fahren, dort den Abend am Strand verbringen und darauf warten, wie die Sonne im Meer versinkt.
Auf Mahé haben wir uns noch die Teefabrik angesehen und waren sehr erstaunt über die rubuste Technik… es funktioniert alles, auch wenn nix mehr modern ist. Und der Tee: mmhhhhhhh, den genießen wir nun auch zu Hause noch.
Die Takamaka Rum Fabrik haben wir nicht besichtigt. Hier waren wir nur bei der Verkostung 🙂 und haben natürlich zugeschlagen. Lecker Cocos Rum mit Ananassaft ein Gedicht.
Ein Hightlight war unser Marktbesuch in Viktoria, der Hauptstadt von Mahé. Wir waren am Samstag dort, das ist der Hauptmarkttag. Laut Reiseführer sollte man nicht später als 7 Uhr am morgen da sein, um die Einheimischen zu erleben. Gesagt getan Punkt 7 waren wir da und es war ein toller Anblick. Besonders der Fisch… wow so viele verschiedene und in allen Größen. Ansonsten viele Sorten des heimischen Obst und ein paar Gewürze… am schönsten war es, die Leute zu beobachten. Sie sehen alle so gut gelaunt und zufrieden aus. Das war ein schöner morgen und das Aufstehen hat sich gelohnt.
Alles in allem gingen 19 Tage schnell vorbei – wir würden sagen zu schnell… traurig waren wir schon auf der Fahrt zum Flughafen, doch auch voller Freude von all dem Erlebten und auch voller Vorfreude: denn wir kommen definitiv wieder.


Ein großes Dankeschön an Volker Karpen von meerzeitreisen. Ihr habt uns super beraten und genau die Unterkünften für uns gefunden, die wir uns vorgestellt haben… dazu war alles perfekt organisiert, von den Fähren und den Abholungen, bis hin zum Mietwagen. DANKE und bis ganz bald!

Claudia

Claudias Seychellenreise – Praslin

Die wunderbare Reise mit Claudia geht weiter. Von La Digue geht es jetzt nach Praslin, der zweitgrößten Insel der Seychellen.

Praslin

Die Fährüberfahrt von La Digue nach Praslin war ruhig und nach ca. 15 Minuten beendet. Gut organisiert, stand auch schon jemand mit meinem Namen am Hafen, um uns abzuholen.
Im Le Laurier angekommen, erwartete uns eine schöne Überraschung: Juchu, ein Upgrade vom Doppelzimmer in eine Villa. Nicht nur das, sondern viele kleine Highlights hatten wir hier… einen Mangobaum vor der Terrasse mit so süßen Früchten, wie ich es vorher nicht kannte. Dazu kleine igelähnliche Tierchen, die bei Schummerlicht ′rauskamen und genauso scharf waren wie ich auf die fallenden Mangofrüchte. Ein Lemonbusch vor der Tür für frischen Lemontee… ach herrlich, was dieses Land alles so bietet.
Der Stand Anse Volbert war nur drei Minuten von der Unterkunft entfernt und sehr schön… nicht nur zum Sonnenbaden, sondern auch zum Spazieren, da er sehr lang ist.
Kurz entschlossen haben wir uns hier einen Mietwagen gebucht und so noch drei Tage die Insel mit dem Auto erkundet. Wir haben viele interessante und nette Leute kennengelernt, die das alles mit dem Bus gemacht haben – geht also auch.

Unser erstes Ziel mit dem Mietwagen war der kleinere Nationalpark Fond Ferdninad. Wir haben gehört, dass er etwas schöner ist, als das Vallée de Mai. Ob das so ist, wissen wir nicht, da wir ja den grösseren Park nicht besucht haben. Auf jeden Fall waren wir ganz begeistert von der Tour. Unser Guide, die Julia, hat die Tour so lebendig gestaltet, sie war voller Begeisterung und für jede Frage offen. Am Ende der Tour gab es einen atemberaubenden Blick… sollte man nicht verpassen.
Mit dem Mietwagen ging es zum Anse Lazio, und der war echt der Hammer… beim Schnorcheln haben wir einen schwimmenden Schwarm von 16 Rochen gesehen und dazu auch zwei kleine Mini Riffhaie… das war ein tolles Erlebnis. Nun wollten wir natürlich auch zum Anse Georgette. Diesem Strand sagt man nach, dass er der schönste auf Praslin ist. Mhhh, aber man muss sich anmelden, um ′reinzugelangen, da der Weg dorthin durch ein Hotelgelände führt. Unser „Termin“ wäre Donnerstag gewesen – tja, unser Abreisetag von der Insel. Also sind wir kurzentschlossen einfach mal hingefahren und haben höflich gefragt und schwups durften wir rein… nach ca. 20 min (immer schön am Golfplatz vorbei) waren wir da und JA, ich behaupte, es ist der schönste Strand der Insel. Dieses Blau vom Wasser… also mehr geht nicht… Zum Nachmittag kamen immer mehr Katamarane und Boote und das war etwas schade… also Leute: früh dort sein! Ein toller Strandtag! Und für alle hungrigen: auch hier war für eine herrliche Obstplatte oder frische Kokosnuss gesorgt. Später haben wir gehört, dass die Strände auf den Inseln alle öffentlich sind und so der Zugang auch gewährt werden sollte.
Wir haben noch einen Ausflug gemacht, zur Insel Curieuse. Das wirkliche Highlight sind die Riesenschildkröten. Gleich wenn man mit dem Boot ankommt, sieht man unzählig viele, und ich wollte am liebsten alle mitnehmen. Sie sind einfach so schön und haben sich gereckt und gestreckt, wenn man sie gestreichelt hat… einige haben tatsächlich auch gelacht. Das bleibt unvergessen!
Der kleine Wanderweg durch teilweise Mangroven und über Holzstege war ganz schön. Doch sonst muss ich sagen, eher enttäuschend der Ausflug. Im Gegensatz zu La Digue (wo jeder Einheimische ganz auf Sauberkeit und seine Insel bedacht ist) ist es hier eher dreckig und auch das Lunch war so lala…
Am Ende bzw auf der Rückfahrt wurde noch ein Schnorchelstopp (mit ca 8 andren Booten) gemacht, bei dem es ungefähr 3 verschiedene Fische im Nichts zu sehen gab… hat uns keineswegs umgehauen und so waren wir auch auch nach fünf Minuten aus dem Wasser und warteten auf die Rückfahrt.
Unser Fazit: Schildkröten ein wahres Highlight, doch der Rest nicht.


Schön zu beobachten war das Leben auf den Strassen der Cote d’Or. Ab ca 15:00 Uhr waren die Strassen für 1,5 Stunden voll mit Einheimischen, die sich zum Plaudern getroffen haben… und so schnell, wie Sie da waren – waren Sie auch wieder weg. Die Einheimischen sind hier auch super nett und für jedes Gespräch offen… Schön anzusehen auch, wie der frische Fisch am Abend verkauft wird. Der Verkauf wurde immer mit dem Muschelhorn angekündigt und so wusste jeder Bescheid: aha frischer Fisch!
Die Zeit vergeht so schnell im Paradies und so ging es nun schon weiter nach Mahé – unsere dritte und leider letzte Insel für diese Reise.

Claudia

Claudias Seychellenreise – La Digue

Gerade zurück von den Seychellen hat Claudia einen wunderschönen Reisebericht über La Digue geschrieben. Dazu gibt es fantastische Bilder zu sehen.

La Digue

Endlich da! Ein langersehnter Traum geht heute in Erfüllung. Es ist der erste Tag auf den Seychellen und der erste auf La Digue. Wir haben uns für die kleinste der drei Hauptinseln als erstes Ziel entschieden und es war die richtige Wahl für uns. Hier spielt sich zu 90% alles auf dem Rad ab und Autos sieht man kaum. Ruck zuck ist man an schönen Stränden, beim Take Away (schnell Imbiss mit leckeren und günstigen Currygerichten), im Supermarkt, schnell was holen aus dem Zimmer… also Ihr seht schon die Wege sind kurz 🙂 Das Rad am besten bei der eigenen Unterkunft mieten es ist günstiger als am Hafen. Gewohnt habe wir in einem kleinen Bungalow des Casa de Leela, eine schöne Anlage in der Inselmitte.

Auf der Insel kommt man schnell ins Gespräch – mit Einheimischen (sprechen alle Englisch) und auch anderen Touristen. Da haben wir dann am ersten Abend auch direkt erfahren, wo es in der Nähe freilaufende Riesenseychellen Schildkröten gibt und am nächsten morgen ist dann mein Traum wahr geworden. Auf dem Weg zum Anse Servere, am zweiten Fruchtcocktailstand – da sind Sie quasi zu Hause, habe ich Sie das erste mal gesehen und mich dann fast täglich an Ihnen erfreut.
Am Anse Servere haben wir viel Zeit verbracht und am frühen Nachmittag sind wir dann fünf Minuten weitergeradelt zum Anse Patate einem kleineren Strand… Dort konnte man super Schnorcheln und hatte bei Flut einen Mega Spaß mit den Wellen… beim Sonnenuntergang wurden die Felsen traumhaft warm angestrahlt.
Den berühmten Strand Source D’Argent haben wir nur kurz besucht. Über den Park (Eintritt 100 Rupi) kommt man dorthin. Es waren uns eindeutig zu viele andere Gäste dort und deshalb sind wir nach einem kurzen Rundgang wieder an unsere zwei entspannten Lieblingsstrände. Das war jetzt gerade jammern auf hohem Niveau – lach – doch am Source D’Argent sind 6 x mehr Touristen als an den anderen Stränden. Es sind eben viele Tagestouristen dort, die mit der Fähre von Praslin kommen. Vor 10 Uhr und ab 15:30 Uhr, haben wir uns sagen lassen ist es ruhiger und auch der Sonnenuntergang soll ein Träumchen dort sein. Das ist/ war er für uns jedoch an allen anderen Stränden auch.
Um nicht ganz so fauli zu sein haben wir uns entscheiden, auch den Süden der Insel kennen zulernen. Das macht man am besten mit einem Guide, da unter anderem auch Gezeiten zu beachten sind. Und ehrlich… hätte Robert zu mir gesagt, gehe mal 500 m zurück, ich habe da was vergessen: ähm ich hätte den Weg nicht gefunden. Durch Dschungel geschlagen, zwischen Steinen durch gerutscht oder drüber gesprungen, an wunderbaren Aussichten vorbei bis zum Anse Maron. Die Mittagspause hier war erfrischend und köstlich zugleich. Gut gestärkt ging es weiter, und wir haben gelernt wie man eine Kokosnuss knackt – überleben im Dschungel ist ja alles 🙂 – by the way es klappt, wir haben es ganz alleine auf Mahé wiederholt und waren mega stolz. Die letzte Etappe ging dann ca. 400m durchs Wasser und das stand mir kleinem Persönchen dann fast bis zum Hals. Badeschuhe sind ein must have und auch sonst empfehlenswert auf den Seychellen. Alles in allem eine mega Tour die Spaß macht und sehenswert ist. Man sollte allerdings nichts mit Hüfte, Knie, etc an kleinen Gebrechen haben.


Schön erholt und mit vielen Erlebnissen und Eindrücken ging es an Tag 6 unseres Urlaubes mit der Fähre nach Praslin. Wie waren schon gespannt was uns dort alles erwartet.

Claudia

Sue’s Seychellen-Schnack – Januar 2017

Sue’s Seychellen-Schnack – Dezember 2016, Christmas Special

Kalter Weihnachtspunsch, Stollen und Weihnachtslieder im Reggae-Style, so wurden wir auf Weihnachten eingestimmt… Es gibt hier zwar keinen Schnee und kalte Temperaturen schon gar nicht, aber dafür unendliche viele, in allen Farben blinkende und leuchtende Lichter! Star Shower Motion wäre wie gemacht für die Seychellen… 😉

An Heiligabend geht’s bei 30 Grad an den Strand, bewaffnet mit einem USB-Tannenbäumchen. Es gibt Weißwein zum Sonnenuntergang 🌅. Danach geht’s zum Weihnachtsdinner.

Die Einheimischen gehen am 24.12. abends nur in die Kirche, gefeiert wird erst am 25.12. Weihnachten ist hier mehr eine große Party, die mit Familie und Freunden gefeiert wird!

Und nun lasse ich die Bilder sprechen…

 

Zwaye Nwel, Bonn E Erez Ane!

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack – Fazit

Zurückblickend sage ich, dass meine Erwartungen von den Seychellen in ganzer Linie übertroffen wurden. Der Eindruck, den ich bei der Ankunft auf den Seychellen am ersten Tag meiner Reise hatte, wurde aufrechterhalten und ich habe mich in diese Inselgruppe verliebt!

Auch wenn man sich nach annährend 4 Wochen Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und dem einen oder anderen Mückenstich wieder auf die Heimat freut, weiß ich schon jetzt, dass ich auf jeden Fall zurückkehren möchte, um die vielen schönen Orte wiederzusehen, aber auch um die noch nicht gesehenen Orte zu entdecken.

Auch freue ich mich schon jetzt auf weitere Erkundungen der unendlichen Unterwasserwelt sowie auf meine vielen kleinen Freunde an Land und im Wasser – die Flughunde, die Geckos, die Fledermausfische, die Füsiliere, die Riffbarsche… Die Seychellen sind mit ihren Nebelwäldern und Felsen einfach einzigartig und eine traumhaft schöne Inselgruppe mit vielen Facetten.

Ich freue mich schon heute auf meine Rückkehr ins Paradies!

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 29 – Finish

Das Wort „Finish“ hat an dieser Stelle eine doppeldeutige Bedeutung. Zum einem geht es heute wieder nach Hause, meine erste Seychellen-Reise geht heute zu Ende. Zum anderen darf ich heute noch den 9. Seychellen-Marathon erleben.

Nein, ich nehme nicht teil, sondern schaue nur zu wie die wirklich tapferen, vielleicht auch ein wenig verrückten Athleten sich auf den Weg auf ihre 5, 10, 21 oder 42,195 km machen.

Ich packe in der Zwischenzeit meinen Koffer… Kurz vorm Ziel kommen die Läufer an meiner Unterkunft vorbei – einige laufend, aber auch viele gehend. Kein Wunder bei gefühlten 45°C.

Nachdem ich mit Koffer packen fertig bin, gehe ich nochmal zum Ort des Geschehens und schaue mir den Zieleinlauf einiger Läufer an. Ich bin beeindruckt von der Leistung dieser Atheleten.

Anschließend mache ich mich auf den Weg zum Flughafen und beginne damit den Zieleinlauf meines ersten Reisemarathons auf die Seychellen. Am Ende der Reise heißt es dann auch für mich vorerst: FINISH!

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 28 – Perfekter Sonnenuntergang, letzter Versuch

Da war er nun, der perfekte Sonnenuntergang… Auch wenn es unglaublich klingen mag. Die Sonne geht unter und trifft auf das Meer. Und dieser Moment ist perfekt zu sehen, auch wenn vereinzelt ein paar kleine Wolken die Sonne umranden.

Leider – wie sollte es auch anders sein – war ich auf diesen Moment überhaupt nicht vorbereitet, denn ich hatte es nicht mehr für möglich gehalten. Die gute Spiegelreflex-Kamera lag im Safe 🙁 .

Was soll’s, so konnte ich diesen perfekten Moment einfach nur genießen und zum Glück war ja auch noch die Kompakt-Kamera an Bord, um diesen Moment zumindest zu dokumentieren. Glaubt einem ja sonst keiner, dass es doch noch zum perfekten Sonnenuntergang gekommen ist.

Yes, es hätte perfekter nicht sein können 🙂 .

 
Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 27 – Tauchen auf Mahé, Teil 2

Hier schließt sich nun der Kreis… Auf Mahé machen ich mich auf zu den letzten beiden Tauchgängen meiner Reise. Mit dem Boot geht es nach Twin Barges und Aquarium.

Der erste Tauchgang bei Twin Barges ist der erste Wracktauchgang meines Taucherlebens. An diesem Tauchplatz wurden zwei Schuten versenkt, um eine schöne Unterwasserwelt für Taucher zu schaffen. Und ja, hier hat sich so einiges Interessantes angesiedelt… Es ist sehr spannend und aufregend für mich!

Auf dem Streifzug durch die beiden Wracks entdecken wir viele faszinierende Unterwasser-Lebewesen, z.B. viele Steinfische und Drachenköpfe, Rotfeuerfische, Masken-Igelfische und beim Austauchen am benachbarten Riff einen Schaukelfisch, Weißrücken-Anemonenfische und eine schlafende Suppen-Schildkröte. Aber am beeindruckendsten sind die riesigen Langbein-Langusten, die sich am Boden des Wracks verstecken. Sehr spannend, wie die Natur die beiden Wracks erobert!

Der Name des zweiten Tauchplatzes ist Programm, denn hier fühlt man sich wirklich wie in einem Aquarium. Wir sehen viele Schwärme von vor allem kleinen bunten Fischen, aber auch größere Vertreter der Unterwasserwelt. Ich freue mich, gleich zweimal die Bekanntschaft mit einem weiteren Bewohner des Meeres zu machen – dem Oktopus! Auch die kleinen Nacktschnecken, die unsere Wege kreuzen, sind schön anzusehen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich während meiner 14 Tauchgänge auf den Seychellen rundum verwöhnt wurde. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich in so kurzer Zeit so viele Lebewesen der unendlichen Unterwasserwelt kennenlernen würde. Vielleicht bin ich nun auch schon ein wenig für andere Tauchreviere verdorben. Aber ich bin mir sicher, dass es in diesem unbekannten Universum noch so viel zu entdecken gibt, dass es mir niemals müde wird!

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 26 – Rückkehr nach Mahé

Es ist soweit, ein weiterer Abschnitt meiner bisher unglaublich schönen und abwechslungsreichen Reise geht zu Ende. Nun heißt es Abschied nehmen vom Dschungelcamp und der Ruhe auf La Digue. Es geht zurück nach Mahé… Auf zu meiner letzten Episode im Paradies.

Die Bedingungen für die Überfahrt könnten besser nicht sein. Während meines Zwischenstopps auf Praslin lasse ich mir das offensichtlich obligatorische Fische füttern nicht entgehen. Und dann bin ich zurück und die letzte Episode beginnt…

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 25 – Perfekter Sonnenuntergang, 6. Versuch

Den letzten Tag auf La Digue wollte ich mir nun endlich mit dem ultimativen Sonnenuntergang krönen. Das Wetter sah auch mal wieder perfekt aus. Also schnell ab aufs Fahrrad und zum Hafen. Gekühltes Smirnoff Red Ice an Bord und die Kamera parat…

Aber kurz vor dem Touchdown waren sie wieder da – meine Freunde – die Wolken… Spätestens jetzt bin ich mir sicher, es gibt ihn nicht, den perfekten Sonnenuntergang 🙁 .

Aber für schöne Fotos und einen tollen Abend hat es trotzdem gereicht 🙂 .

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 24 – Tauchen auf La Digue, Teil 5

Meine letzten beiden Tauchgänge auf La Digue. Ich war sehr aufgeregt, denn es sollte nach South Marianne gehen, einem sehr tollen Tauchspot, wo man auf viele Haie treffen soll. Die Bedingungen waren optimal, spiegelglattes Meer und Sonnenschein. Also schnell ab ins Wasser und abtauchen…

Und ja, wir haben viele Haie gesehen – zwar deutlich weniger, als es wohl in der Vergangenheit der Fall war – aber mehr als ich an den anderen Tauchplätzen gesehen habe. Beim ersten Tauchgang begegneten uns bereits kurz nach dem Abtauchen drei Weißspitzen-Riffhaie. Ansonsten zeigten sich noch Blauflossen-Stachelmakrelen, Schnapper-Schwärme, Sternen-Kugelfische, Einsiedlerkrebse und Pracht-Schwertgrundeln.


Interessant wurde es beim zweiten Tauchgang, als wir gleichzeitig eine Schildkröte und einen Hai entdeckten… Wo sollte man nur als erstes hinschauen… Insgesamt waren es auf diesem Tauchgang wohl 5 bis 7 Haie, davon – ganz zu meiner Freude – ein für mich neuer Hai, der Graue Riffhai. In den Nebenrollen spielten: Langmaul-Pinzettfisch, Meyer’s Falterfisch, Indischer Drückerfisch und ein riesiger Schwarzpunkt-Rochen.

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 23 – Perfekter Sonnenuntergang, 5. Versuch

Die weltweit bekannte Anse Source d’Argent sollte die perfekte Kulisse für den perfekten Sonnenuntergang sein – so der Plan.

Also auf ging es mit dem Fahrrad voller Tatendrang. Das Wetter war perfekt. Vorbei an dem Hochzeitspaar, durch die vielen kleinen verwinkelten Strandbuchten. Erst einmal am Strand verweilen und den Blick aufs Meer und den Fischfelsen genießen. Dann wurde ein Felsen erklommen… Ja, das war ein guter Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen. Und das tat ich dann auch… Auch wenn der Sonnenuntergang wieder nur nahezu perfekt war.

Anscheinend gibt es den perfekten Sonnenuntergang auf den Seychellen gar nicht 😉 Lassen wir uns überraschen, was die nächsten Tage bringen…

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 22 – Moonlight-Barbecue an der Grand Anse

Heute durfte ich Teil eines einzigartig schönen Erlebnisses sein: ein Barbecue bei Vollmond an der Grand Anse. Ein Event, in dessen Genuss wohl nicht viele Touris während ihres Aufenthaltes kommen 🙂 .

Mit dem Taxi geht es zur Grand Anse. Hier genießen wir mit einem kühlen Seybrew den indirekten Sonnenuntergang, während am Himmel bereits der Mond erscheint. Wir haben den Strand ganz für uns allein. Zu uns gesellen sich drei Hunde, offensichtlich eine kleine Familie. Sie genießen die menschliche Nähe, sind überhaupt nicht aufdringlich, sondern wollen nur in unserer Nähe sein und uns beschützen.

Als der Mond hoch am Himmel steht, ist das Barbecue fertig. Es brennen Kerzen auf dem Tisch und der gegrillte Fisch riecht köstlich. Es herrscht eine heitere Gelassenheit.

Ein einmaliger, wunderschöner Abend auf meiner Reise. Ein weiteres Erlebnis, welches für immer in meiner Erinnerung bleiben wird!

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 21 – Erkundungstour Praslin

Mit dem Auto geht es heute kreuz und quer über die Insel Praslin. Schön, mal wieder einen klimatisierten fahrbaren Untersatz zu haben…

Auf meiner Entdeckungstour komme ich zur Anse Lazio, einem bei vielen wohl sehr geschätzter Strand. Ich muss aber gestehen, dass mir andere Strände auf den Seychellen besser gefallen. Er ist nicht schlecht, aber es gibt deutlich schönere.

Das Valleé de Mai passiere ich nur mit dem Auto. Bin heute einfach mal faul und genieße die gekühlte Fahrt. Am Straßenrand sehe ich dennoch die berühmten Coco de Mer-Palmen.

An diesem Tag sehe ich auch den ersten Delfin auf meiner Reise… Es ist jedoch kein gewöhnlicher Delfin, sondern ein sehr interessant geformter Felsen im Wasser 🙂

Am Ende des Tages bin ich wohl jede Straße auf Praslin abgefahren und habe sehr viele schöne Ecken mit dem Auto erkundet. Mit der letzten Fähre geht es wieder zurück nach La Digue.

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 20 – Bei den Riesenschildkröten auf Curieuse

Mit dem Boot geht es heute auf nach Curieuse zu den Riesenschildkröten. Juhu!

Wir landen an einer traumhaft schönen Bucht – Laraie Baie. Allein diese Bucht ist die Überfahrt nach Curieuse wert… Nun mache ich mich aber auf, die Schildkröten-Aufzuchtstation zu erkunden, mal schauen, ob ich Riesenschildkröten entdecke…


Und siehe da, es ist nicht schwer, wo man hinschaut, findet man sie. Und das wirklich tolle, sie laufen hier frei herum und sind überhaupt nicht eingepfercht – das ist schön. Neben den Riesenschildkröten entdecke ich hier Riesenkrabben. Vor dem Mittags-Barbecue geht es zum Abkühlen noch mal ins herrliche Meer.


Am Ende des Besuches von Curieuse wandere ich durch die Mangroven zur Anse St. Jose, wo wir von unserem Boot wieder abgeholt werden. Der Weg führt mich vorbei an tausenden Einsiedlerkrebsen, weiteren Krabben in den unterschiedlichsten Größen und Schlammspringern – sehr außergewöhnliche Tiere. Und so endet ein lohnenswerter Ausflug an einem perfekten Tag mit fantastischem Wetter!

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 19 – Ausflug nach Praslin mit Meerblick

Heute geht es für drei Tage nach Praslin. Der tropische Regen ist langsam überstanden, die Überfahrt aber dennoch ein wenig rau. Es fühlt sich teilweise so an als säße man in einer Achterbahn. Am Ende der 15-minutigen Überfahrt beruhigt sich die See jedoch bereits. Vom Jetty geht es mit dem Taxi weiter zur Unterkunft l’Hirondelle. Das Zimmer ein Traum, der Meerblick fantastisch. Ja, in diesem Loft unterm Dach mit Meerblick kann ich es die nächsten Tage gut aushalten. Ab auf den Balkon und den Ausblick genießen, bevor es abends ins Laurier Hotel zum kreolischen Buffet geht 🙂

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 18 – Tauchen auf La Digue, Teil 4

Auf unserer Tauchexkursion nach Channel Rock und Small Channel verschont uns zum Glück der Regen, aber nicht die Fische. Ein wirklich fischreicher Tauchtag!

Bereits am Channel Rock werde ich mit einer gigantischen Artenvielfalt – auch einigen Neuentdeckungen – verwöhnt. Wimpelfisch-Schwarm, Zebra-Zwergfeuerfisch, Masken-Igelfisch, Clownfisch, Napoleon, Weißpunkt-Kofferfisch, Langusten, Sternen-Kugelfisch, Pilot-Stachelmakrelen und Schildkröte sind nur die Highlights. Am Small Channel folgen dann noch weitere Masken-Igelfische, Bäumchen-Lippfisch, eine Schildkröte und beeindruckend große Adlerrochen.

Aber mein spannendster Moment dieses Tauchgangs ist, als ich zwischen zwei Felsen den Rücken eines wirklich großen Fisches erblicke. Beim Nähertauchen wird mir beim Blick zwischen die zwei Felsen schnell klar, um was es sich handelt, denn der Kopf des Fisches kommt mir ein Stückchen entgegen und ich schaue in ein sich öffnendes Maul… eine Riesenmuräne, die ich bei ihrem zahnärztlichen Besuch bei der Putzergarnele störe. Zwei wirklich fantastische Tauchplätze, an denen ich wieder viele Taucherfahrungen sammeln konnte!

 

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 16 – Tauchen auf La Digue, Teil 3

Heute geht es auf nach White Bank und Ave Maria. Das bemerkenswerte an diesem Tag ist, dass wir bereits vor dem ersten Tauchgang nass sind, denn es regnet wir aus Eimern. Unter diesen widrigen Bedingungen geht es am ersten Tauchplatz des Tages – White Bank – ab ins Wasser. Schnell abtauchen.

Unter Wasser ist alles gut – bis auf die Sicht, die nicht ganz so gut ist wie gewohnt. Aber als Belohnung schwebt bald ein großer Schwarzpunkt-Rochen an uns vorbei. Unter einem Felsvorsprung entdecken wir eine kleine Schule Rotfeuerfische. Und ich freue mich, als ich auch beim Tauchen eine Grundel mit Knallkrebs finde 🙂

Beim Aufstieg wird schnell klar, der tropische Regen ist noch nicht überstanden an diesem Tag. Somit wird die Oberflächenzeit so knapp wie möglich gehalten. Einige meiner Mittaucher, bzw. alle außer mir, springen zwischendurch ins Wasser zum Aufwärmen. Ich bin glücklich, meinen 5 mm Tauchanzug zu tragen…Bei Ave Maria sehen wir dafür aber zwei Weißspitzen-Riffhaie, einen Drachenkopf, einen Masken-Igelfisch, Trompetenfische und Sternen-Kugelfische. Und ich erspähe noch meine ersten beiden Korallenkrebse.

Beim Auftauchen sind alle erleichtert, der Regen ist vorerst vorbei. Hätte ich vorher gewusst, dass es eine dermaßen stürmische Anfahrt wird, hätte ich wahrscheinlich gekniffen, doch im Nachhinein bin ich froh, diese Erfahrung gemacht zu haben.

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 15 – Valentinsessen bei Jules an der Anse Banane

Nach einem sehr schönen und romantischen Picknick bzw. Sundown-Bier unter Hängepalmen geht es zum Abendessen zu Jules. Was mich hier erwartet, ist kaum in Worte zu fassen… Ein tolles gemütliches Restaurant an einem perfekten Ort. Den Aperitif – ein kühles Eku-Bier – nehmen wir an einem Tresen mit Blick auf Strand und Meer. Auf dem Weg dazwischen brennen kleine Feuer. Die Atmosphäre ist sehr stimmig und romantisch.

Zum Essen geht es an einen großen hölzernen Tisch, der schöne Ausblick bleibt zum Glück erhalten. Das Essen rundet diesen grandiosen Abend ab: Oktopus-Curry, gegrillter Fisch, Fischnuggets, Reis und ein höllisch gutes Chili. Und das einfach unglaubliche an diesem Abend… Wir sind die einzigen Gäste und haben diesen traumhaften Ort nur für uns.

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 14 – Perfekter Sonnenuntergang, 4. Versuch

Nein, ich habe es noch nicht aufgegeben… Der nächste Ort für den Versuch: die Anse Severe. Lange Rede, kurzer Sinn, es hat wieder nur fast geklappt. Aber auch so war es ein schöner romantischer Abend, der Zeit und Motive für viele schöne Bilder bot. Neben einigen Flughunden sichtete ich auch eine Gruppe Fregattvögel am Himmel. Ebenfalls ein sehr schönes Örtchen am Abend auf dieser beschaulichen Insel.

 

Sue

Sue’s Seychellen-Schnack, Tag 13 – Tauchen auf La Digue, Teil 2

Nach dem üblichen Prozedere geht es zu zwei – wie sich später herausstellen soll – sehr schönen Tauchplätzen: Shark Rock und Cayman Rock. Weißspitzenriffhai, Adlerrochen und Dornrücken-Kofferfisch sind unsere Gefährten auf unserer ersten Unterwasserreise an diesem Tag. Jedoch das Highlight des Tages erwartet uns am Cayman Rock: ein 2,5 m großer Ammenhai. Gigantisch! Doch auch der ruhende Schwarzpunkt-Rochen, der schwebende Adlerrrochen, der Napoleon, die Schildkröte, der Skorpionfisch und die Blauflossen-Makrelen machen diesen Tauchgang perfekt. Ein großer Dank an die Akteure!

 

Sue